Verein für Arbeitsmarktmassnahmen VAM

Wege aus der Arbeitslosigkeit

Der Verein für Arbeitsmarktmassnahmen VAM des Kantons Zug ist eine privatrechtliche Organisation mit dem Ziel, die Integration von stellensuchenden Personen in den Arbeitsmarkt vielseitig zu fördern. Durch zielgerichtete Beratung, aktive Vermittlung und Arbeitsmarktprogramme mit integrierter Weiterbildung sollen die Chancen der Stellensuchenden auf dem Arbeitsmarkt verbessert werden.

Die Qualität und Effizienz der Arbeit des VAM wird laufend überprüft und verbessert, der Verein ist auch stets bemüht, flexibel auf wirtschaftliche und soziale Veränderungen reagieren zu können. Die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen den Stellensuchenden und dem VAM basiert auf Offenheit, Respekt und Motivation der Mitarbeitenden des Vereins sowie auf Motivation, Eigeninitiative und Kooperationsbereitschaft der Klientinnen und Klienten.

Um das Ziel der Integration von stellensuchenden Personen in den Arbeitsmarkt bestmöglich erreichen zu können, arbeitet der VAM eng zusammen mit Behörden, Institutionen, sowie Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern. Ein wichtiges Anliegen ist auch die Information der Öffentlichkeit bezüglich der Ziele und des Handelns des Vereins. Die langjährige Erfahrung des VAM zeigt, dass durch die motivierte Zusammenarbeit aller Beteiligter Wege gefunden, geschaffen und beschritten werden können – Wege aus der Arbeitslosigkeit.

Zu den wichtigsten Bereichen des Vereins für Arbeitsmarktmassnahmen zählen das Regionale Arbeitsvermittlungszentrum Zug RAV, welches sich auf die Beratung, Betreuung und Vermittlung der Stellensuchenden konzentriert, und die HALLE 44, die mit verschiedenen Ateliers vorübergehende Beschäftigungsmöglichkeiten für stellensuchende Personen bietet. Die beiden Abteilungen sind stark vernetzt und arbeiten eng untereinander und mit Dritten zusammen, um die optimale Unterstützung der Stellensuchenden gewährleisten zu können.

Gründung des VAM

Obwohl Arbeitsmarktmassnahmen anfangs der 90-er Jahre politisch umstritten waren, wurde 1993 der Verein für Arbeitsmarktmassnahmen gegründet. Anstoss dazu gab die wirtschaftliche Entwicklung, welche die Politik eines Besseren belehrte und die Notwendigkeit einer leistungsfähigen und unterstützenden Institution für Arbeitslose bzw. Stellensuchende aufzeigte:

«Nur zögernd gestehen sich Schweizerinnen und Schweizer ein, dass Vollbeschäftigung etwas aus der ‹guten alten Zeit› ist und dass jede und jeder heute damit rechnen muss, im Verlaufe des Erwerbslebens ein oder mehrere Male arbeitslos zu werden. Wegen der Arbeitslosigkeit fallen deshalb immer noch viele Leute in ein tiefes Loch.» (Gianni Bomio, Präsident des VAM in der Jubiläumszeitung 2003).

Die Zuger Volkswirtschaftsdirektion erkannte den Handlungsbedarf und gründete am 17. November 1993 den VAM, der Stellenlosen dabei helfen soll, aus der Arbeitslosigkeit herauszukommen bzw. sie zu umgehen. Für die Vereinsform sprachen die Flexibilität und die Möglichkeit, Personen und Organisationen, welche die Anliegen und Anstrengungen mittragen, integrieren zu können. Im Dezember 1993 nahm der VAM im Rahmen eines klaren Leistungsauftrags der Volkswirtschaftsdirektion seine Arbeit auf. Erster Präsident des VAM war Robert Bisig, Regierungsrat des Kantons Zug.

Aufbau des VAM

Der zwölfköpfige Vorstand des VAM setzt sich zusammen aus Vertretungen von Kanton, Gemeinden, Wirtschaftsverbänden, Gewerkschaften, Kirchen und einer Vertretung der stellenlosen Personen.

Präsident des VAM ist seit 2002 Gianni Bomio.

Aktuell besteht der VAM aus 32 Mitgliedern, darunter der Kanton Zug und alle Zuger Gemeinden, welche sich jährlich zur Generalversammlung treffen und über diverse Anliegen entscheiden.

Die zwei wichtigsten Bereiche des VAM sind das Regionale Arbeitsvermittlungszentrum Zug RAV und die HALLE 44.

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